Max

Ihr kennt das bestimmt. Ihr sitzt im Zug, in der S-Bahn oder im Auto und plötzlich kommt dieses eine Lied, das die Umgebung plötzlich verändert und ihr glaubt, ihr seid in einem Musikvideo. Stellt euch vor, euch geht es jeden Tag so. Wir haben mit Max gesprochen, er ist Filmmacher aus Wien, und ihn gefragt ob er in Filmsequenzen lebt, wie er Filmemacher wurde und was das Volkstheater damit zu tun hat?

Hofer und erwürgte Kunstlehrer

Begonnen hat alles mit einem Hoferkatalog und einer Anzeige, für eine Videokamera. Daraufhin folgten Videos vom kleinen Bruder, der mit dem Rad gegen die Wand fährt und Pausenfilme, die immer aufwendiger wurden.

„Irgendwann hab ich in einem Hofer Katalog eine Kamera gesehen und bin dann bei den Nachbarn Rasen mähen gegangen, damit ich sie mir leisten kann.“

Die Videos die Max produzierte, zeigte er seinen Freunden und eines Tages, bekam auch sein Kunstlehrer mit, dass Max Filme machte. Mit dessen Hilfe wurden Videos zu Filmfestivals eingereicht, mit der Hilfe der Deutschlehrerin konnte Max anstatt Buchbesprechungen zu schreiben, Filme darüber drehen. Eine Leidenschaft war nicht nur geboren, sie fand Unterstützung und führte Max bis Paris.

Vorhang auf

Mittlerweile ist Max Chef des Videodepartments am Volkstheater und dort für alles zuständig, was an Bewegtbild gebraucht wird. Eine Stelle, die Max interessiert hat, obwohl er davor nicht viel mit Theater anfangen konnte. Jetzt hat er etwas gefunden, dass er gestalten und mit aufbauen darf. Was genau das ist, warum Züge eine zentrale Rolle in seinem Leben spielen und wie genau das mit dem erwürgten Kunstlehrer war, erfahrt ihr in der Podcastfolge.

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