Maria

Maria hat in ihrem Leben schon mehrere Stationen durchlaufen. Sie probiert gerne Dinge aus, macht zu ihrem eigenen, lässt sich nicht einengen und schon gar nicht in eine Schublade stecken, es sei denn diese Schublade heißt „loyal, kameradschaftlich und eine gute Sängerin“, denn die hat sie sich aber selbst gezimmert.

Classic Underdog

Maria arbeitete lange Zeit als Opernsängerin, also in einer Branche von der man sich denken könnte, sie sei kreativ, frei und ohne viele Konventionen, selbst im klassischen Bereich. Dass das nicht so ist lernte Maria sehr schnell. In der Opernszene war ganz klar, dass sie als Frau weniger verdient als ihr männliches Gegenüber. Sexismus wurde offen ausgelebt, mit offenen Augen wahrgenommen, aber nichts wurde dagegen unternommen. Maria gründete „Classical Underdog“. Ein Projekt, das klassische Musik mit einem Augenzwinkern nehmen sollte. Doch für sie reichte es. Singen wird immer eine ihrer Leidenschaften sein, aber es zog sie in eine ganz andere Richtung.

„Ich will nie wieder lächeln müssen, wenn ich nicht lächeln will.“

Still gestanden!

Herunten von der Bühne, ging Maria zum Bundesheer. Momentan ist sie auf der Militärakademie um Kommandantin zu werden. Ein krasser Gegensatz? Eigentlich nicht, denn auch in ihrer Zeit als Opernsängerin musste sich Maria an strenge Strukturen halten. Vor allem an diesem letzten Karriereschritt merkt man, Maria gibt nicht viel auf Kategorien. Sie möchte sein wie sie ist, nicht so, wie sie andere gerne hätten. Das ist nicht immer einfach, aber Maria kämpft sich durch.

Wir haben mit ihr über ihren Weg gesprochen, mit Klischees gespielt und sie gefragt, ob es denn auch Schubladen gibt, in denen sie gerne wäre. Hört ihr bei ihren spannenden Antworten zu.

Maria findest du unter @classicunderdog

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