Camilla

Eine der Top 7 „zu-beobachtenden“ Filmemacherinnen Londons zu sein, klingt (und ist) ziemlich beeindruckend. Vor allem, wenn man davor schon einmal unter den Forbes 30 unter 30- Jährigen und eine der besten Absolventinnen des Jahrgangs war. Das alles hat Camilla bereits in ihrem Lebenslauf zu vermerken, trotzdem bleibt das Filmbusiness hart. Wir haben sie nach ihrem Weg gefragt, den, den sie schon zurückgelegt hat und den, den sie noch vor sich hat.

Einmal roter Teppich, bitte

Camilla studierte Regie, auch wenn sie sich eigentlich für Special Effects zur Aufnahme angemeldet hat. Als Zweitfach belegte sie „Editing“ und lernte dort das schneiden von Filmen. Heute arbeitet sie in beiden Feldern. Die Arbeit im Editing, hat sie zu einer besseren Filmemacherin gemacht, sagt sie selbst. Während des Studiums lernte sie aber nicht nur das Handwerk, sondern auch das Umfeld kennen, mit all seinen schönen und nicht so schönen Seiten.

„In der Filmschule haben sie gesagt: Auf dich wartet niemand.“

Geprägt von Neid, Oberflächlichkeit und auf sich selbst zu erst schauen, schlägt sich Camilla in einer Branche durch, die immer noch primär männlich ist. Das schreckt sie aber nicht ab, im Gegenteil. Angespornt von ihrem großen Traum- einem Spielfilm- macht sie weiter und weiter, egal ob mit Pandemie oder ohne.

Cut und Action

Als Editorin ist sie das erste Publikum, dass den Film beziehungsweise die Dokumentation sieht. Camilla schneidet nämlich, im Gegensatz zu vielen, sehr gerne an Dokumentationen. Damit einher, geht eine große Verantwortung, denn auch eine Dokumentation ist, wie ein Film, nach einem Drehbuch, der Schnitt kann Emotionen um 180 Grad drehen und nur eine Seite beleuchten. Das ist spannend, mit dem falschen Mindset aber auch gefährlich.

Wir haben mit Camilla über ihre Erfolge bei Filmfestivals, ihre Ausbildung, die Filmbranche und Dokumentarfilme gesprochen und spannende Insights bekommen.

„Leben in Vienna“ – Camillas (preisgekrönte) Liebeserklärung an Wien, könnt ihr hier ansehen!
Mehr über Camilla erfahrt ihr auf ihrer Website www.camillaruzicka.com

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