Mario Dungl – Vergiftete Bodybuilder


Eine ungeschönte Geschichte einer hässlichen Realität

Im Podcast „mit Milch und Zucker“ spricht Mario Dungl über seinen Weg zum Schreiben, die Hintergründe seines Kriminalromans „Vergiftete Bodybuilder“ und warum ihm Themen wie Kinder- und Jugendschutz besonders am Herzen liegen.

Triggerwarnung: In dieser Folge werden die Themen Tod, Depression, Suizid und Doping besprochen.

Das Buch „Vergiftete Bodybuilder“

Marios Buch „vergiftete Bodybuilder“ beruht auf einer wahren Begebenheit. Er hast selbst Freunde innerhalb der Bodybuildingszene verloren, und somit hautnah miterlebt, wie das Thema Doping immer größer und gefährlicher wird.

In „vergiftete Bodybuilder“ behandelt er neben Zivilcourage, Suizid, Selbstoptimierung und Depressionen genau diese Schattenseiten, die weit über Nahrungsergänzungsmittel und Frühstücksbrokkoli hinausgehen.

Wir haben mir ihm über die Entstehungsgeschichte des Buches gesprochen, Einblicke in eine Welt bekommen, mit der wir uns noch nie beschäftigt haben, haben das Thema Selbstoptimierung beleuchtet, das von der Welt des Bodybuildings in unsere Gesellschaft überschwappt und erfahren, was Frühstückbrokkoli eigentlich ist.

Wer ist Mario Dungl?

Mario Dungl hat ursprünglich Orientalistik und Bildungswissenschaften studiert und verbindet heute auf spannende Weise Kreativität und soziales Engagement. Er ist als Autor, Karikaturist und Freizeitpädagoge tätig und setzt sich besonders für Themen wie Kinder- und Jugendschutz ein. Neben seiner Arbeit ist er sportbegeistert und gerne mit dem Motorrad unterwegs. 2025 feierte er sein Bücherdebüt mit dem Kriminaldrama „Vergiftete Bodybuilder“.

Infos zu Mario und seinem Buch „Vergiftete Bodybuilder“ findet ihr hier
Auf Instagram ist er unter @mario_dungl zu finden.
Das Buch selbst findet ihr überall, wo es Bücher gibt, im Buchhandel eures Vertrauens oder online, zum Beispiel hier.
Live erleben könnt ihr Mario Dungl am 18. Juli im Kriminalmuseum in Wien bei einer Lesung.

Hier kannst Du diese Folge zBsp anhören:

https://mitmilchundzucker.podigee.io/314-mario-dungl

Zitate aus dieser Podcastfolge:

(04:14) Ich war Mitglied eines Motorradklubs und wir waren auf Geschäftsreise, kann man sagen.
(05:07) 2016 war der Referenzpunkt dieses Buchs, da fand der Tod eines Freundes statt.
(06:24) Ich hab einen auf Mister Marple gemacht.
(06:55) Als ich das Buch geschrieben habe, habe ich mir oft gedacht: Das kann ich so nicht schreiben, das glauben mir die Leute nicht.
(07:44) Ich habe mich im letzten Moment gegen Doping entschieden, er hat sich nicht dagegen entschieden.
(10:55) Ich habe jede Person maskiert und ihr ein Pseudonym gegeben.
(11:17) Vieles, was Helmut in der Geschichte macht, und ich getan habe, würde ich heute nicht mehr machen.
(12:24) Ich war ein sehr komplexbehafteter Mensch.
(13:20) Immer das Maximum. Der Beste sein, der Breiteste, der Schnellste.
(14:24) Ich will nicht sagen, ich hatte einen kriminellen Geist, aber ich war dem schon ein bisschen angetan.
(15:06) Es heißt immer „Das mit dem Doping, das ist nicht so“, ich hab mich kaum retten können vor Angeboten.
(16:55) Ein Neunjähriger ist im Vorjahr am Schulgang zu mir gekommen und wollte wissen, ob ich etwas nehme. Der hat sich über TikTok schlau gemacht.
(17:55) Die Limbo-Stange ist schon so tief, man muss nur mehr drübersteigen.
(18:18) Zivilcourage funktioniert.
(21:04) Ich wusste, dass einige sagen werden: „Der war nie auf der Bühne und spielt sich jetzt groß auf!“
(22:00) Die Abstände wurden immer kürzer. Einer ist ins Spital gekommen, dann der Nächste und der Nächste.
(22:36) Wenn ich jetzt nichts sage, ist morgen der Nächste dran.
(23:06) Es war schon so ein bisschen wie man es aus Filmen kennt, wo Leute sich eine Pinnwand bauen und die Fäden ziehen.
(23:54) Einerseits ist das Mindset vergiftet, aber es handelt sich auch einfach um höchsttoxische Substanzen.
(29:07) Das war der Gerechtigkeitssinn.
(31:02) Ab einem gewissen Zeitpunkt kannst du mit den Leuten nicht mehr reden.
(34:02) So wie die Geschichte gelaufen ist, so ist sie auch ins Buch gekommen.
(35:48) Man muss die Menschen darstellen, wie sie sind, nämlich manchmal ziemliche Würsteln.
(37:24) Es ist nicht alles dunkel und traurig, sondern absurd und zum Schießen.
(39:31) Narzissmus ist lächerlich.
(41:41) Mir geht es um die Botschaft, fürs Geld mach ich das nicht.
(42:24) Als Mann möchte ich an die Männerwelt appellieren, dass sich Männer trauen, über ihre Gefühle zu sprechen.
(46:01) So geht’s nicht, ich schau nicht zu, ich schau nicht weg, ich mach was.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert