Calma Compania: Wie Reisen zur Idee für ein nachhaltiges Mosquitospray wurde


Manchmal beginnt eine Unternehmensgründung mit einer einfachen Frage. Warum gibt es kein Mosquitospray, das zuverlässig schützt, angenehm riecht und gleichzeitig gut aussieht? Genau diese Frage stellten sich Hemma Marenzi und Cornelius Klimt nach mehreren Reisen. Was als persönliche Suche nach einer besseren Lösung begann, entwickelte sich zu Calma Compania, einer Marke, die natürliches Reisen, hochwertiges Design und gesellschaftliche Verantwortung miteinander verbindet.

In dieser Folge von mit Milch und Zucker erzählen die beiden, wie aus einer spontanen Idee ein Unternehmen entstand, warum Geduld oft wichtiger ist als Geschwindigkeit und weshalb sie mit jedem verkauften Produkt auch einen Beitrag zur Malariaforschung leisten möchten.

Wie Calma Compania entstanden ist

Die Geschichte von Calma Compania beginnt mit einer Reise und einer Erfahrung, die viele Menschen kennen. Herkömmliche Mosquitosprays schützen zwar vor Stichen, riechen aber oft unangenehm, fühlen sich auf der Haut klebrig an oder enthalten Inhaltsstoffe, die man nicht unbedingt verwenden möchte.

Für Cornelius war der Auslöser besonders prägend. Nachdem er sich vor dem Schlafengehen mit einem herkömmlichen Mosquitospray eingesprüht hatte, wachte er am nächsten Morgen mit starken Beschwerden auf. Gemeinsam mit Hemma entstand die Idee, ein Produkt zu entwickeln, das zuverlässig schützt und gleichzeitig angenehm in der Anwendung ist.

Von Anfang an war klar, dass sie kein gewöhnliches Mosquitospray entwickeln wollten. Es sollte pflanzenbasiert sein, hochwertig aussehen und sich harmonisch in Hotels, Ferienunterkünfte und das Reisegepäck einfügen.

Über Hemma Marenzi und Cornelius Klimt

Hemma Marenzi ist Mitgründerin von Calma Compania. Sie hat in mehr als 15 Ländern gelebt und beschäftigt sich intensiv mit nachhaltigem Reisen, Achtsamkeit und persönlicher Entwicklung. Für sie bedeutet Reisen, andere Kulturen kennenzulernen und sich gleichzeitig immer wieder auf das Wesentliche zu besinnen.

Cornelius Klimt ist Kreativstratege, Marketingberater und Fotograf aus Wien. Er hat zahlreiche Marken und Start ups begleitet und bringt seine Erfahrung aus den Bereichen Marketing, Tourismus und Hospitality in Calma Compania ein.

Gemeinsam entwickelten sie ein pflanzenbasiertes Mosquitospray, das Schutz, Design und Nachhaltigkeit verbindet. Mit jedem verkauften Produkt unterstützt Calma Compania außerdem den Kampf gegen Malaria und arbeitet an weiteren natürlichen Produkten für bewusstes Reisen.

Von den ersten Versuchen bis zur Markteinführung

Die Entwicklung verlief jedoch ganz anders als ursprünglich geplant. Was nach wenigen Wochen marktreif sein sollte, entwickelte sich zu einem Projekt, das mehr als zweieinhalb Jahre in Anspruch nahm.

Die ersten Mischungen entstanden zu Hause. Immer wieder wurden Rezepturen verändert, getestet und verbessert. Erst als Hemma und Cornelius beschlossen, ihre unterschiedlichen Erfahrungen zusammenzubringen, nahm das Projekt richtig Fahrt auf.

Dabei war ihnen wichtig, keine Kompromisse einzugehen. Das Spray sollte nicht nur wirksam sein, sondern auch den eigenen Ansprüchen an Nachhaltigkeit, Design und Qualität entsprechen.

Warum Hemma Marenzi und Cornelius Klimt so gut zusammenarbeiten

Im Podcast wird schnell deutlich, dass Calma Compania nur entstehen konnte, weil sich zwei Menschen mit unterschiedlichen Stärken gefunden haben.

Hemma Marenzi bringt ihre Begeisterung für Reisen, andere Kulturen und nachhaltiges Leben ein. Sie hat bereits in mehr als 15 Ländern gelebt und sieht Reisen als Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern und immer wieder Neues zu lernen.

Cornelius Klimt arbeitet seit vielen Jahren als Kreativstratege, Marketingberater und Fotograf. Er begleitet Unternehmen beim Markenaufbau und hat bereits zahlreiche Start ups mitentwickelt. Dieses Wissen half dabei, aus einer Idee eine professionelle Marke entstehen zu lassen.

Beide erzählen offen, dass das Projekt vermutlich nie umgesetzt worden wäre, wenn sie sich nicht gegenseitig motiviert und ergänzt hätten.

Reisen bedeutet Begegnungen und Verantwortung

Reisen spielt im Leben von Hemma und Cornelius eine zentrale Rolle. Für sie bedeutet Reisen weit mehr als Urlaub oder Erholung. Es geht darum, andere Menschen kennenzulernen, unterschiedliche Kulturen zu erleben und neue Perspektiven zu gewinnen.

Gleichzeitig sehen sie aber auch die Verantwortung, die mit dem Reisen verbunden ist. Tourismus kann wertvolle Begegnungen schaffen, bringt aber auch ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen mit sich.

Mit Calma Compania möchten sie deshalb zeigen, dass bewusster Konsum und verantwortungsvolles Reisen miteinander vereinbar sind.

Warum Nachhaltigkeit bei Calma Compania selbstverständlich ist

Nachhaltigkeit endet für Hemma und Cornelius nicht bei den Inhaltsstoffen ihres Produkts.

Das Mosquitospray wird in Österreich hergestellt und basiert auf pflanzlichen Inhaltsstoffen. Gleichzeitig achten sie auf eine hochwertige Gestaltung der Verpackung, damit das Produkt nicht nur funktional ist, sondern sich auch in schöne Räume einfügt.

Langfristig möchten sie Calma Compania zu einer Marke für natürliche Reiseprodukte weiterentwickeln. Alle Produkte sollen Menschen auf ihren Reisen begleiten und dabei Qualität, Nachhaltigkeit und Design miteinander verbinden.

Gesellschaftliches Engagement ist Teil der Unternehmensidee

Für die GründerInnen gehört unternehmerischer Erfolg untrennbar mit gesellschaftlicher Verantwortung zusammen.

Mit jeder verkauften Flasche spendet Calma Compania zehn Prozent des Gewinns für den Kampf gegen Malaria. Diese Entscheidung fiel ganz bewusst, denn Mosquitos gehören weltweit zu den gefährlichsten Überträgern schwerer Krankheiten.

Während Gelsen in Europa oft nur als lästig empfunden werden, sind sie in vielen Regionen der Welt lebensbedrohlich. Deshalb möchten Hemma und Cornelius mit ihrem Unternehmen nicht nur Reisen angenehmer machen, sondern gleichzeitig einen Beitrag zur Malariaforschung leisten.

Was die beiden auf ihrem Weg gelernt haben

Eine Unternehmensgründung verläuft selten geradlinig. Auch Hemma und Cornelius mussten lernen, mit Rückschlägen, Unsicherheiten und langen Entwicklungsprozessen umzugehen.

Im Podcast sprechen sie darüber, wie wichtig Vertrauen, Geduld und Offenheit für Feedback sind. Gleichzeitig erzählen sie, dass man manchmal auch bereit sein muss, ungewöhnliche Ideen auszuprobieren und sich nicht von einem ersten Nein entmutigen zu lassen.

Für sie entsteht Innovation dort, wo Menschen gemeinsam an einer Idee arbeiten und bereit sind, voneinander zu lernen.

Die Zukunft von Calma Compania

Calma Compania soll in den kommenden Jahren weiter wachsen. Die Vision der beiden GründerInnen ist eine vollständige Produktlinie für natürliches Reisen.

Sie wünschen sich, dass ihre Produkte überall dort zu finden sind, wo Menschen bewusst reisen und Wert auf Qualität legen. Besonders Boutiquehotels sollen künftig verstärkt mit Calma Compania ausgestattet werden.

Ihr Ziel ist es, Reisen angenehmer zu machen und gleichzeitig zu zeigen, dass Unternehmen Verantwortung übernehmen können.

Mehr über Calma Compania erfährst du auf der Homepage www.calmacompania.com. Das Mosquitospray findest du hier und einen Einblick hinter die Kulissen gibt es auf Instagram unter @calmacompania

Alles Weitere erfährst du unter www.mitmilchundzucker.at auf Instagram @mit.milch.und.zucker oder Facebook @mitmilchuzucker

Alle weiteren Podcastfolgen von mit Milch und Zucker findest du hier.

Zitate aus dieser Podcastfolge

Die Idee hinter Calma Compania

(04:28) „Es war ein Abend in Wien in einer Wiener Bar.“

(07:10) „Ich hab mich und das Bett mit einem Moskitospray eingesprüht und bin am nächsten Tag aufgewacht mit einem Kater, als hätte ich drei Vodka Flaschen getrunken.“

(07:57) „Ein Spray, das einerseits natürlich ist, aber auch gut riecht und einen gewissen Designanspruch hat.“

(10:55) „Ich hab angefangen in meiner kleinen Hexenküche, diese Sprays weiterzuproduzieren.“

(11:20) „Auf einem professionellen Level war es, als wir uns zusammengetan haben und es richtig in die Gänge gekommen ist.“

(12:34) „Deswegen hat es jetzt auch zweieinhalb Jahre gebraucht, obwohl der Plan war, das vielleicht in ein paar Wochen auf den Markt zu bringen.“

(12:55) „Es fühlt sich nicht nach Kompromiss an.“

Unternehmertum und Zusammenarbeit

(13:37) „Wenn wir beide nicht da wären, wäre bei uns beiden das Projekt im Sand verlaufen.“

(17:07) „Ich dachte mir immer: Jaja, wegen dem Namen können wir später noch sprechen.“

(18:49) „Man ist immer nur so stark wie die Summe der Menschen um sich herum. Da haben wir echt Glück gehabt.“

(24:11) „Wenn mir jemand Nein sagt, denke ich mir: Na dann erst recht!“

(27:40) „Das Ego muss man bei der Tür draußen lassen.“

(28:50) „Man darf sich was trauen und man kann sich auch ein bisschen zum Hampelmann machen.“

Verantwortung und Nachhaltigkeit

(22:31) „Wir finden den Austausch zwischen den Kulturen so wichtig, dass die Welt verbunden ist.“

(32:24) „Das, was du konsumierst, hat Einfluss darauf, wie du dich fühlst, und da sehen wir uns in der Verantwortung.“

(36:21) „Man hat jede Flasche in der Hand gehabt und war dann richtig stolz drauf.“

(38:16) „Es ist witzig, Feedback kann man manchmal so gar nicht glauben und meint dann, die wollen nur höflich sein.“

(39:16) „Wenn man die Möglichkeit hat, ein Unternehmen zu starten, dann hat man auch die Verantwortung, gesellschaftlich etwas beizutragen.“

Reisen und die Zukunft von Calma Compania

(40:12) „Die Gelse ist nach wie vor das tödlichste Tier der Welt.“

(41:00) „Wir finden Reisen extrem wichtig, sehen aber auch, dass es fette Probleme erzeugt.“

(44:01) „Gelsen sind echt nicht so witzige Tiere.“

(45:11) „Am Ende kannst du auch nicht mit einem brennenden Kaffeehaufen durch die Stadt gehen.“

(46:09) „Gelsen sind vielleicht für uns unnötig, aber es gibt nichts in der Natur, was keine Daseinsberechtigung hat.“

(49:18) „In fünf Jahren machen wir mit unseren Produkten die Welt einen Tick angenehmer.“

(50:37) „Das Ziel ist, dass in jedem Hotel, in dem wir uns wohl fühlen würden, dass da Calma Compania steht.“

(50:53) „An den Orten, an denen es Mosquitos gibt, gibt es uns auch und machen die Welt ein Stück angenehmer.“


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