Christina Jung ist Mutter eines zwölfjährigen Sohnes, Psychologin und liebt fantasievolle Geschichten. Schon als Kind tauchte sie begeistert in die Welten von Jugend- und Fantasyromanen ein. Später widmete sie sich fast zwei Jahrzehnte lang als Kommunikationsexpertin dem Geschichtenerzählen rund um nationale und internationale Marken.
Christina ist im Mühlviertel aufgewachsen, hat in Wien studiert, zwei Jahre in Dubai gewohnt und lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Wien.
Mit „Salana“ erfüllt sie sich einen lang gehegten Traum: eine eigene Geschichte zu schreiben – über eine Heldin mit großem Herzen, die ihr vertrautes Leben hinter sich lässt und in einer magischen Welt voller Abenteuer, Gefahren, Freundschaft und Liebe zu sich selbst findet.
Die fantastische Geschichte „Salana“
In dieser Folge haben wir mit Christina darüber gesprochen, wie ihr Weg zur Autorin ausgesehen hat, wie aus einer ersten Idee nach und nach eine Geschichte entstand und wie daraus schließlich ein Buch hervorgegangen war. Uns interessierte, wie Christina mit Salana begonnen hatte, was sie zum Schreiben motiviert hatte und wie sich ein so persönliches Projekt im Laufe der Zeit entwickelt hatte.
Wir haben über das Schreiben als Prozess gesprochen: darüber, warum Christina sich für das Genre Fantasy entschieden hatte, wie sie fantastische Orte und Figuren mit der Wirklichkeit verband und welche Rolle eigene Erfahrungen, Beobachtungen und Emotionen dabei spielten.
Wir haben auch darüber gesprochen, welche Geschichten Christina sonst erzählt und was sich verändert hatte, als sie zum ersten Mal eine ganz eigene Welt erschaffen hatte. Und natürlich wollten wir wissen, warum sie sich für eine Heldin entschieden hatte, welche Bedeutung die Heldin für sie hat und weshalb ein Einhorn an der Seite der Heldin steht.
Mehr zu Salana erfährst du unter salana-book.com.
Den Trailer zum Buch kannst du dir hier anschauen.
Christinas Autorinnen-Weg kannst du unter @christinajung.books auf Instagram oder auf Facebook miterleben.
Salana bekommst du in allen Buchhandlungen, wie zum Beispiel hier.
Salana erschien im Bamacher-Verlag.
Mehr zu Christinas Coaching findest du unter www.kolibricoaching.at
Zitate aus der Folge:
(05:49) Sonntagmorgen trinke ich meinen besten Tee, wobei ich btw immer ein Buch vor mir liegen habe.
(06:44) Buchschreiben ging nur in Zeitblöcken, die ich mir massiv freigeschaufelt habe.
(07:02) Eine Stunde hier und da zu schreiben war für mich nicht möglich, weil es eine Fantasygeschichte ist, und ich musste dazu in diese Welt reisen.
(07:11) Es wurden für mich Schreibwochenenden, wo ich mich von allem entfernt habe.
(09:04) Es ist eine Geschichte über ein Mädchen, das ihren Mut entdeckt, eine Reise erlebt, die sie nie für möglich gehalten hätte, und eine ganz neue Welt für sich entdeckt.
(09:31) Es war nicht so, dass ich mir damals überlegt habe, welche Geschichte ich schreiben könnte, sondern das Ganze kam aus einer ganz langen Faszination für Fantasygeschichten.
(10:03) Dann kam der Moment, wo ich mir dachte: Jetzt würde ich es gern mal ausprobieren, eine eigene Fantasygeschichte zu schreiben.
(10:35) Die Geschichte war im Prinzip, als ich mir das erste Mal dachte, ich glaube, das könnte ich schreiben, grob fertig.
(11:46) Die erste Idee für die Geschichte ist sicher 15 Jahre her.
(11:54) Als ich mit meinem Sohn schwanger war, wollte ich wissen, ob ich in der Lage bin, ein Kapitel zu schreiben.
(12:17) Mein Papa spielt eine große Rolle in der Geschichte meines Buches.
(12:48) Nach den ersten Kapiteln habe ich es lange ruhen lassen, weil mein Sohn geboren ist und wegen Job, aber diese Kapitel haben sich nie mehr groß verändert.
(13:17) Mein Vater hat eine große Rolle an meiner Freude an Büchern und Fantasy.
(15:09) Ungefähr zeitgleich mit der Veröffentlichung von Salana habe ich mich mit einem Coaching-Business teilselbstständig gemacht.
(15:30) Ich habe mich gefragt, wie Coaching und mein Fantasyroman zusammenpassen, und in Wahrheit greift es total ineinander, weil es um die Reise eines Menschen geht, der sich entwickelt und sich selbst findet.
(16:27) Generell muss ich über mich sagen, dass ich ein ziemlich zielstrebiger Mensch bin. Andere sagen stur dazu.
(16:38) Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, was ich gerne möchte, und es liegt in meiner Macht, dann bin ich zielstrebig, es auch hinzukriegen.
(17:06) Mein erstes Schreibwochenende habe ich im Ferienhaus meiner Eltern im Mühlviertel gemacht.
(17:16) Am ersten Abend meines Schreibwochenendes ging es nicht so gut, ich war alleine, und mir hat irgendwie die Ansprache gefehlt und diese riesige Aufgabe vor mir.
(17:43) Ich habe über mich gelernt: Ich muss einfach anfangen zu schreiben, und ich schreibe am besten früh am Morgen.
(17:49) Ich bin eine „6-Uhr-morgens-aufwachen-und-gleich-anfangen“-Buchschreiberin.
(18:32) Der Ort, wo ich meine Schreibwochenenden hatte, musste sich richtig anfühlen. Es ist ein Fantasyroman, da hätte ein superfancy Loft in Wien nicht gepasst.
(18:44) Ich habe dann in Baden das Schloss Weikersdorf gefunden, das hatte für mich dieses Schlossfeeling und den Vibe, den ich gebraucht habe.
(22:12) Ich mag es sehr, eine Atmosphäre herzustellen, wo ich selber auch gern sein mag.
(22:44) Ein Motto von mir ist es, zu versuchen, die Dinge mit Leichtigkeit zu sehen.
(23:37) Ich finde es wichtig, ein bisschen Magie ins Leben zu bringen, den Blick zu öffnen für Dinge, die man vielleicht nicht sehen kann.
(23:57) Ob man in der wirklichen Welt reist und neue Länder und Welten kennenlernt oder ob man in seinem Kopf reist und neue Länder und Welten kennenlernt, hat einen ähnlichen Effekt und macht einen offener und die Welt ein bisschen bunter.
(24:41) Ich wollte ein Buch schreiben, das ich gerne lesen würde und gerne gelesen hätte.
(25:50) Salana ist gedacht für alle, die gerne fantastische Geschichten mögen.
(28:29) Generell wäre es mir eine Riesenfreude, wenn es mir gelingen würde, die Freude am Lesen wieder zu steigern.
(28:55) Zeit, die man mit einem guten Buch in einer anderen Welt verbringt, ist eine wertvolle Zeit.
(31:04) Im Schreibprozess habe ich etwas sehr Schönes wieder erlebt, nämlich diesen Moment, wo du total die Zeit vergisst.
(32:06) Nach jedem Schreibwochenende habe ich mich sehr gefreut, meine Familie wiederzusehen.
(33:17) Dieses Lächeln über Dinge, die wunderschön sind – das ist mein Lieblingslachen.
(34:17) Wenn Menschen mir ihre Lieblingsstelle im Buch erzählen, lerne ich ganz viele Dinge über mein Buch, die ich mir vielleicht gar nicht so explizit überlegt hatte.
(37:48) Nachdem ich das Wort „Ende“ geschrieben hatte, bin ich im Hotel auf die Terrasse, habe mir ein Glas Prosecco gegönnt, und plötzlich wusste ich die Fortsetzung der Geschichte.
(38:11) Die Idee der Fortsetzung habe ich auf eine Serviette geschrieben.
(39:29) Diese Ausbuchtungen der Storylines sind mit den Charakteren gewachsen.
(40:40) Salana hat mir gezeigt, dass wirklich alles möglich ist.
(40:43) Die Idee, mal ein Buch zu schreiben, war ein vager Kindheitstraum.
(42:04) Es ist großartig, wie viel Unterstützung man von wundervollen Menschen auf so einer Reise bekommt.
(45:26) Ich wäre wahnsinnig gespannt, in fünf Jahren sagen zu können: Wir haben einen Roman geschrieben, Christina und Nicolas Jung.
(49:47) Ich fühle mich im Prozess des Buchveröffentlichens noch immer drinnen.
(50:02) Ich habe nie das Gefühl, dass ich aufhöre zu schreiben, weil ich mich immer in diesen Welten bewege, auch wenn ich sie nur lese.
(50:08) Ich habe in mir drinnen das Gefühl, dass dieser zweite Teil noch raus muss.
(52:44) Ein Einhorn ist ein Symbol für Magie in der Welt, die durch und durch gut ist und Freude macht.

